Krokodil im Nacken

Krokodil im Nacken

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Wiederaufnahme der Uraufführungs-Inszenierung des Romans von Klaus Kordon.

Manfred Lenz wird 1972 mit seiner Frau Hannah und den beiden Kindern bei der Republikflucht gefasst. Es folgen Einzelhaft, Schikanen, endlose Verhöre durch den Staatssicherheitsdienst. Während Lenz sein Leben vor seinem inneren Auge vorbeiziehen lässt, nehmen seine Gedanken und Erinnerungen Gestalt an. Gegenstände in seiner kargen Zelle beginnen zu sprechen. Zwischen den endlosen Vernehmungen entspinnt sich ein tragikomischer Dialog des Hauptdarstellers mit den Figuren aus seiner Vergangenheit.

Das Stück basiert auf dem autobiographischen Roman von Klaus Kordon, der 2003 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde. Die Umsetzung durch die Drehbühne Berlin schafft tiefe Einblicke in die Methoden der Stasi und die unmenschlichen Haftbedingungen in Berlin-Hohenschönhausen. Gerade vor dem Hintergrund aktueller Flüchtlingsdramen erhält die Flucht- und Haftgeschichte aus den frühen 70ern der DDR ganz neue Dimensionen und hochaktuelle Bezüge.
Eine Schauspiel-Film-Objekttheater-Produktion

Besetzung:
Matthias Zeeb als Manfred Lenz
Lorenz Christian Köhler als Stasi-Vernehmer
Nanda Ben Chaabane als Hannah (im Film)

Team:
Bühnenbild: Jeannine Cleemen und Moritz Weisskopf
Regie und Dramaturgie: Lorenz Christian Köhler und Nanda Ben Chaabane

Bühnenaufführungsrechte bei Beltz-Verlag
  • Pressestimmen
  • „Ein Ort des Schreckens verwandelt sich in einen Theatersaal, in dem Zeitgeschichte inszeniert wird –auch so kann Geschichtsaufarbeitung aussehen. (…) Sensibel und dramatisch, spannend, aber auch manchmal komisch.“Berliner Morgenpost