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die erfolgreiche berliner bühnenversion des klassikers von antoine de saint-exupéry wurde von der drehbühne 2004 produziert und hatte seit dem bereits über 50.000 zuschauer. dem projekt sollte - im geist des autors - eine weiterführende bedeutung für die kinder dieser welt verliehen werden. so kommen zwei euro jeder verkauften eintrittskarte verschiedenen wassergewinnungsprojekten des kinderhilfswerks unicef in afrika zugute. durch die inszenierung konnten bereits über 100.000 euro als benefiz-beitrag an unicef gespendet werden. von dezember 2005 bis juni 2006 lief die inszenierung mit großem erfolg im berliner tränenpalast und wurde aufgrund der großen nachfrage mehrfach verlängert. seit oktober 2008 hat der kleine prinz der drehbühne berlin sein neues berliner zu hause im ADMIRALSPALAST an der friedrichstrasse gefunden. immer wieder geht "der kleine prinz" auch auf ausgedehnte gastspieltourneen durch den deutschsprachigen raum.
das projekt verbindet theater, puppenspiel und film in einer inszenierung. von der bühne aus begegnet der kleine prinz in den wüstennächten den sternenbewohnern auf der leinwand, die dadurch nah und doch unerreichbar fern sind.
die drehbühne berlin konnte für die rollen der planetenbewohner bekannte film- und theaterschauspieler gewinnen, die bereit waren, ihre mitwirkung als benefiz-beitrag für das kinderhilfswerk unicef zu investieren. so ist bruno ganz als geograph zu erleben, horst krause als säufer, florian lukas als laternenanzünder, dieter mann als geschäftsmann, michael mendl als könig, sowie armin rohde in der rolle des eitlen. diese szenen entstanden in koproduktion mit der filmhochschule "konrad wolf" in potsdam-babelsberg.
der kleine prinz wird von der deutsch-arabischen schauspielerin nanda ben chaabane gespielt. auf der bühne selbst verhilft der kleine prinz dem in der wüste abgestürzten fliegerpiloten (lorenz christian köhler) die einsamkeit der wüste zu überleben. zudem gibt es die begegnungen mit den "nichtmenschlichen" erdenbewohnern (schlange, rosen, fuchs u.a.), die durch puppenspieler zum leben erweckt werden. weiterer koproduktionspartner der drehbühne berlin war hierfür die puppenspielabteilung der schauspielschule "ernst busch" in berlin.
puppenspiel: nora raetsch, sandra rasch, anna fregin, michael hatzius (altern.),
die arabisch-orientalische musik, die von musikern im probenprozess eigens für die produktion arrangiert wurde und in den vorstellungen live gespielt wird, macht eine der zahlreichen besonderheiten des theatererlebnisses aus.
musik: antje volkmann, christoph hamann (auch arrangements),
sowie arne assmann, thorsten müller, olaf mücke, volkmar große (altern.)
die inszenierung richtet sich sowohl an erwachsene zuschauer, als auch an kinder (ab 8).
regie führte lorenz christian köhler.
das projekt konnte mit mitteln der volkswagen ag,
der august storck kg, privaten spenden, sowie dem ehrenamtlichen einsatz des gesamten teams verwirklicht werden.
team bühne:
regie/dramaturgie: lorenz christian köhler
buchvorlage: antoine de saint-exupéry
bühnebild: reik witzmann
kostüm: doreen quaas · antje johnigk · susanne weiske
maske: sabine rieger
puppenbau: peter lutz
tonkonzept: daniel dorsch · mattef kuhlmey
lichtkonzept: reik witzman · ludwig laudan
produktion: lorenz chr. köhler · nanda ben chaabane
produktionsassistenz: jan dietrich · sandra rasch
regieassistenz: sandra rasch
team film:
regie: lorenz christian köhler
kamera: thomas bergmann
produktion: lorenz chr. köhler · nanda ben chaabane
produktionsassistenz: urte fink · nadine lehmann
szenographie: grit wendicke
ton: marc witte · johanna herr · antje volkmann
schnitt: alexander sass
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